Seite für Konfirmanden


Auf dem Weg...zu deiner Konfirmation
Evang. Pfarramt Eldagsen . Marktplatz 1 - 31832 Eldagsen - 05044 - 319


....bieten wir Dir diese Angebote immer an

(nicht in den Schulferien)

lfd. Angebote auf dem Weg zur Konfirmation - Tabelle
 
Daneben gibt es auch immer weitere Angebote
- z.B. in den Schulferien das "Sommerferienprogramm"

Diese Informationen stehen immer im Gemeindebrief...

Konfirmanden 200+6 (Foto: Christel Fritz Prüßner, Hannover)

Informationen zum 'neuen' Konfirmandenunterricht
Stand Sept. 2009

Die Kirchengemeinden St.Alexandri und St. Nicolai setzen ein neues Konfirmationsunterrichtsmodell um - die Konfirmandenzeit beginnt schon mit 5 Jahren und endet - wie bisher - mit 14 Jahren. - 9 Jahre Konfirmandenunterricht (KU)? - NEIN! - Nehmen sie sich Zeit für die folgenden Zeilen.

Wie war es bisher?

  • Beginn der KU-Phase mit 12 Jahren in der 7. Klasse.
  • 1 1/2 Jahre wöchentlicher Unterricht (ca. 1 Stunde)
  • Konfirmation im Mai nach Vollendung des 14. Lebensjahres
  • KU bei Diakon Prüßner oder Pastor Schoppe

Probleme

  • Kinder sind mitten in der Pubertät, Schulische Belastungen werden immer stärker (Ganztagsschule, AG`s, Projekte...)
  • Kinder haben in der Regel zwischen eigener Taufe und Beginn des KU kaum kirchliche Sozialisation erlebt
  • Im KU lernen die Kinder nur einen kirchlichen Mitarbeiter kennen
  • KU und Gemeinde werden als Zwangsveranstaltungen von den Kindern wahrgenommen

Wie soll es in Zukunft werden?

  • Beginn ab 5 Jahre möglich
  • Letzte KU Phase beginnt nach den Herbstferien in der 8. Klasse (Alter: mindestens 13 Jahre)
  • in der Zeit dazwischen werden die Kinder eingeladen zum:
    • Kindergottesdienst
    • Bibelclub
    • Pfadfindergruppen
    • diverse Projekte
Jedes Kind erhält zu Beginn der Mitarbeit eine Mappe, in der die Besuche und Teilnahme der obigen Angebote mit jeweils einem Punkt (pro Treffen) dokumentiert werden.
Mit Eintritt in die 8. Klasse oder im 14. Lebensjahr melden sich die Kinder im Pfarramt zur letzten KU Phase an. Bedingung: Sie müssen in ihrer Mappe 90 Anwesenheitspunkte gesammelt haben, um zur letzten gemeinsamen KU Phase zugelassen zu werden.

Für wen soll dieses Modell gut sein?

  • Für die Kinder:
    • kaum noch zeitliche Konfrontation mit der Schule
    • spielerische Begegnung mit der eigenen Gemeinde vor der Pubertät
    • kennen lernen verschiedener MitarbeiterInnen in unserer Gemeinde
    • Zugang zum Glauben im Kindesalter
    • Miterleben in verschiedenen Gruppen statt KU als Zwangsveranstaltung
  • Für die Eltern:
    • Hilfe und Begleitung in der religiösen Erziehung der Kinder
    • Eigene neue Begegnung mit der Gemeinde, wenn die eigenen Kinder Positives mit Kirche erleben
  • Für die Kirche:
    • lebendige Kinder- und Jugendarbeit
    • Entlastung der Hauptamtlichen.

    Weitere Auskünfte sind über das Pfarrbüro zu erhalten

Auf dem Weg (zusammen mit Dir)
zur Konfirmation

...so lautet der Titel auf den weißen Ringbüchern, die seit drei Jahren in sehr vielen Eldagser Familien liegen und die dort helfen sollen, die Zeit bis zur Konfirmation im Blick zu behalten. Was habe ich schon alles erlebt, was hat mir besonders gut gefallen, woran möchte ich noch einmal gerne erinnert werden, weil ich da eine besondere Erfahrung sammeln konnte. Und das alles angereichert mit verschiedenen Stempeln, die da und dort in Gruppen und Angeboten gesammelt wurden.
         
Als jetzt der jährliche Brief kam, und Tom darin lesen konnte, dass er schon 58 Stempel (Punkte) zusammen hat, war er selbst erstaunt.“ berichtete Frau Lenz, die Mutter von Tom, in einem Gespräch. Am Anfang erlebte sie es auch so mit ihren Kindern Mareike und Annika gar nicht anders, konnte Frau Wolter ergänzen. „Die Kinder gehen gerne zu den Gruppen im Gemeindehaus und die Punkte spielen dabei gar nicht die Rolle.“ Beide Mütter haben dazu den Vergleich zur eigenen Konfirmandenzeit. Die Erinnerungen sind eher mit einem unguten Gefühl verbunden. Zumindest die Fröhlichkeit, mit der Ihre Kinder die Zeit schon bis jetzt erleben und dann nach Hause kommen und ein neues Lied aus der Pfadfindergruppe so lange singen, bis es selbst den Erwachsenen nicht mehr aus dem Sinn gehen kann. Sie erleben, wie sich die Kinder über das Erlebte unterhalten und es kommt gar nicht selten vor, dass es wieder mal länger dauerte mit den Gruppenstunden, weil es doch so einen Spaß gemacht hatte. Besonders im Vergleich zur Konfirmandenzeit, die sie mit ihrem ältesten Marik erlebt hat, fällt Frau Lenz auf, wie sich der Konflikt mit der immer längeren Schulzeit jetzt entschärft. „Mein Sohn kommt am Dienstag so spät aus der Schule, dass er immer gleich zum Konfer muss und wenn er
dann nach Haus kommt, so um viertel nach sechs, ist er richtig fertig!“

 

Auf einer Stufe dazwischen befand sich Julia Göhr. Sie war „jetzt dran“ mit der Konfirmandenzeit und hatte zusammen mit 22 anderen Mädchen und Jungen im September mit dem alten „Konfer“ angefangen. „Das war ganz in Ordnung, richtig lustig, ja, fröhlich!“ Und trotzdem, sie war nicht enttäuscht, als ihr das Angebot gemacht wurde, ein Jahr Konfirmandenpause machen zu dürfen; denn die Schule... „so habe ich am Dienstagnachmittag frei für mich.“ Julia hatte beim Start des neuen Konfirmanden-Modells (intern nennen wir es „KU 2010“) einfach so Punkte mit gesammelt, ob wohl sie beim eigentlichen Stichtag schon konfirmiert sein würde... Und dann hatte sie nach drei Jahren schon über 120 Punkte zusammen, einfach so, Kindergottesdienst, Bibelclub, „Pfadis“. Die Mutter hatte es – genau wie die beiden anderen Mütter auch gar nicht anders erwartet; „es ist eben kein Muss, keine Belastung. Julia ging da immer gerne hin.“ Und dann kommt da ein typischer Satz, wie aus einer ganz anderen Zeit: „Und jetzt muss ich eben ein Jahr lang nur zur Kirche hin – alle vierzehn Tage:“ - Muss? Musste sie denn auch zum Kindergottesdienst oder zum Bibelclub gehen, „nein, da wollte ich hingehen!, da bin ich ja sogar jeden Sonntag hingegangen.“ - Und warum muss sie jetzt „dahin“? So richtig beantworten kann sie das gar nicht, das ist eben so. Sind es die Punkte gewesen, die ihr vielleicht wichtig waren? „Nein!“ Sie wusste ja noch nicht einmal, ob sie mit denen überhaupt etwas anfangen konnte; die Punkte, die waren irgendwie auf einmal da.

Und das wird durch eine Bekräftigung von Seiten der Mutter ergänzt: „Jetzt hat sie einfach mehr Zeit für Schule!“ - auch Zeit für eine Pause, einfach so für sich, für die Freundinnen.

Christel Prüßner (incl.Fotos)

Frau Lenz mit ihrem Sohn Tom und mit dabei Frau Wolter
Frau Lenz mit ihrem Sohn Tom (links) und mit dabei Frau Wolter

Richtig stolz ist Rom und zeigt die Stelle: 58 Punkte
Richtig stolz ist Tom und zeigt die Stelle: 58 Punkte

Julia Göhr sitzt vor der weißen Mappe mit den vielen Punkten - Foto: Prüßner, Hannover
Julia Göhr sitzt vor der weißen mappe mit den vielen Punkten

emblem2002mini.gif ..... wo Menschen Gemeinschaft finden!